Unsere Werkstatt · Unsere Geschichte

Vom Stamm.
Zu deinem Lieblingsstück.

Bevor ein Holzstück bei dir ankommt, hat es schon einiges erlebt: Rinde, Traktorfahrt, Sägespäne und eine gute Portion Geduld. Komm mit – wir zeigen dir, wie aus regionalem Holz etwas wird, das dich im Alltag begleitet.

Unser Holzvorrat aus regionalen Stammabschnitten im Freien

Total lokal. Mit Charakter.

Ein Holzstück.
Und alles, was dazugehört.

Diese Fotos sind Einblicke in unsere Arbeit. Sie zeigen verschiedene Etappen vom Rohholz bis zum fertigen Stück. Du bekommst bei uns Handwerk zum Anfassen – mit einer Herkunft, echten Arbeitsschritten und der natürlichen Zeichnung des Holzes.

Drei Stammabschnitte im Grünen mit sichtbaren Jahresringen
Am Anfang: Holz mit Ecken, Kanten und einer eigenen Geschichte.

01 · Hier beginnt die Geschichte.

Noch Rinde. Schon Charakter.

Ein Stamm ist noch keine Schale. Aber die Jahresringe, Farben und Aststellen lassen schon erahnen, was in ihm steckt. Wir schauen genau hin: Welche Maserung kommt zum Vorschein? Was passt zu einer Schale, einer Mühle oder einem Brett?

Wir arbeiten mit regionalen Hölzern. Ein Teil stammt aus unserem eigenen Wald in der Region St. Gallen. Die Geschichte beginnt also lange vor der Werkbank.

Ein Stamm wird für den Transport mit einem Traktor verladen
Transport gehört zum Handwerk – bevor es in der Werkstatt losgeht.

02 · Vom Lagerplatz zur Werkstatt

Erst mal heimkommen.

Bevor die ersten Späne fliegen, muss das Holz zu uns. Aufladen, transportieren, abladen: Auch dieser Teil gehört dazu. Auf dem Foto wird ein Stamm mit dem Traktor verladen – ein ganz praktischer Anfang für etwas, das später vielleicht mitten auf deinem Tisch steht.

Wir begleiten das Holz auf seinem Weg. So wird aus einem anonymen Rohstoff ein Stück, dessen Anfang wir kennen.

Kettensäge mit Führung beim Auftrennen eines Baumstamms in Bretter
Aus dem Stamm werden Bretter und Rohlinge. Die Natur gibt die Zeichnung vor.

03 · Die Maserung kommt zum Vorschein

Ein Schnitt. Viele Möglichkeiten.

Mit dem Zuschnitt öffnet sich der Stamm. Was unter der Rinde verborgen war, wird sichtbar: helle und dunkle Partien, lebendige Linien, manchmal eine Überraschung. Daraus wählen wir passende Bretter und Rohlinge für die weitere Verarbeitung.

Nicht jedes Holzstück verlangt dieselbe Form. Wir lassen uns vom Material mitbestimmen – genau das macht die fertigen Stücke unterschiedlich.

Bretter mit Abstandshaltern in einem geschützten Holzstapel
Luft zwischen den Brettern. Zeit für das Holz.

04 · Zeit ist Teil des Handwerks

Jetzt darf das Holz durchatmen.

Frisches Holz bringt Feuchtigkeit mit. Deshalb bekommt es Zeit zum Trocknen. Die zugeschnittenen Bretter liegen mit Abstand dazwischen geschützt im Stapel, damit Luft an das Holz kommt.

Wie lange das dauert, hängt unter anderem von Holzart, Stärke und dem geplanten Stück ab. Geduld gehört dazu. Die nächste Etappe beginnt, wenn das Material dafür bereit ist.

Holzrohling auf der Drechselbank mit frischen gedrechselten Spänen
Von Hand geformt. Keine Maserung lässt sich zweimal herstellen.

05 · Kleine Werkstatt im Untergeschoss

Dann fliegen die Späne.

Jetzt wird aus dem vorbereiteten Holz ein Stück für den Alltag. Je nach Produkt führt der Weg über unterschiedliche Maschinen: Bandsäge, Kreissäge sowie Kapp- und Gehrungssäge bringen das Holz auf Mass. Abrichthobel und Dickenhobel sorgen für ebene Flächen und die passende Stärke.

An der Drechselmaschine entstehen runde Formen. Oberfräse und CNC-Fräsmaschine arbeiten Konturen und Details heraus. Mit dem Schwingschleifer verfeinern wir die Oberfläche, mit der Lasermaschine wird das Stück persönlich. Bei jedem Schritt bleibt die natürliche Maserung sein Charakter. Zum Schluss stimmen wir die Oberflächenbehandlung auf das jeweilige Produkt ab.

Produziert wird mit Strom aus unserer eigenen PV-Anlage.

Ein fertiges Apéro-Set mit drei Holzschalen auf einem Servierbrett
Ein fertiges Beispiel aus unserer Werkstatt: das Apéro Trio.

06 · Bei dir geht die Geschichte weiter

Aus Holz wird ein Lieblingsstück.

Vielleicht wird daraus eine Schale für den täglichen Gebrauch, ein Brett für den nächsten Apéro oder eine Mühle, die jeden Tag auf dem Tisch steht. Mit einer persönlichen Gravur kann das Stück auch an einen Menschen oder einen besonderen Moment erinnern.

Die Spuren seines Weges bleiben im Holz: Jede Linie der Maserung macht dein Stück unverwechselbar. Und was es bei dir erlebt, wird sein nächstes Kapitel.

Deine Idee. Unser Handwerk.

Was soll aus deinem Wunsch entstehen?

Ein Geschenk, ein Alltagsbegleiter oder ein Stück mit persönlicher Bedeutung: Erzähl uns von deiner Idee.

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